Georg - Christoph - Lichtenberg - Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
in Ober-Ramstadt
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„High Performance“

 
Mit einer Performance in Darmstadts Innenstadt zetteln Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses einen Austausch zur Bedeutung von Kunst an

Dass der Kunstunterricht in der Oberstufe nicht nur aus trockener Theorie besteht, hat auch die am 2. Mai 2019 stattgefundene Performance des Kunstkurses der E1 gezeigt.
Bevor es allerdings losgehen konnte, mussten wir uns mit Unterstützung unserer Lehrerin Frau Twiehaus natürlich erst einmal selbst mit der Frage „Was ist Kunst“ beschäftigen. Was ist das Besondere an Kunst? Was sind die Aufgaben von Kunst heute? Wo sind ihre Grenzen? Was bedeutet Kunst für uns?

Bei dem Versuch Definitionen zu formulieren haben wir uns mit programmatischen Künstlertexten zum Verhältnis von Kunst und Gesellschaft auseinander gesetzt. Der Künstler Julian Rosefeldt zitiert in seiner Videoinstallation „Manifesto“ bekannte Manifeste und überträgt sie in die Alltagswelten der Gegenwart. Nach der Beschäftigung mit diesen Manifesten haben wir selbst ein Manifest zur Bedeutung von Kunst für uns verfasst.

Dabei stellte sich heraus, dass jeder eine andere Definition von Kunst hat. Jeder gestaltet daraufhin sein persönliches Kunstmanifest in Form eines Flyers, bei dessen Kreieren jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Und so lagen bei unserer Besprechung auf einmal zahlreiche unterschiedliche Designs vor uns: Es waren schlichte Flyer dabei, bunte, gezeichnete und gedruckte. Alle warteten darauf, bei einer öffentlichen Performance den Besitzer zu wechseln. Über unser individuelles Flugblatt wollten wir Personen anregen, darüber nachzudenken, was Kunst für sie selbst und die Gesellschaft bedeutet.

In den Pädagogikräumen des Hessischen Landesmuseum Darmstadt bereiteten wir uns sorgfältig auf die Aktion vor und starteten dann: Das Konzept unserer Performance ging auf: Unsere kleine Gruppe erregte in Darmstadts Innenstadt Aufmerksamkeit! Immerhin waren zwei Schülerinnen komplett mit Flyern beklebt und der Rest des Kurses folgte ihnen schweigend. Ab und zu lösten sich Personen aus der Gruppe, zupften einen Flyer ab und klebten ihn an Laternen und Geländer oder drückten ihn Passanten einfach direkt in die Hand. Tatsächlich zeigten einige Personen Interesse und sahen sich unsere Flyer aufmerksam an.

Ob wir nun wirklich jemanden zum Nachdenken gebracht haben, werden wir wohl leider nicht erfahren, aber es war auf jeden Fall ein sehr spannender Nachmittag und am Ende hatte sich jeder beteiligt und zu diesem besonderen Erlebnis beigetragen.
 

Taneesha Beeres 11b
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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