Georg - Christoph - Lichtenberg - Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
in Ober-Ramstadt
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Der Weg zum eigenen Ich – Besuch eines Buddhistischen Tempels

 
Die evangelischen Religionskurse des 11. Jahrganges unternahmen im Rahmen des Unterrichtes mit Puiu Daniel Hitikasch und Ernst-Werner Knöß am Donnerstag, 22. Februar, einen Projekttag zum Thema Buddhismus. Besucht wurde der Fo Guang Shan Tempel in Frankfurt, in dem der chinesische Buddhismus der  Mahayana-Tradition gelehrt wird.Dies ist eine reformerische Richtung, die vor über 2000 Jahren entstand und versucht den Laien besser in die Religion einzubinden.

Bei unserem Tempelbesuch in Frankfurt wurden wir von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin empfangen, die uns zuerst einen Einblick in das Leben des Prinzen Siddharta Gautama gab, den Gründer des Buddhismus.  
Heute zählt diese Weltreligion im Westen zu der am schnellsten wachsende Religion und nimmt mit rund 450 Millionen Anhänger hinter Christentum, Islam und Hinduismus den vierten Platz ein. Gleichzeitig ist sie für
uns am fremdesten. Unser Denken, das von der jüdisch- christlichen Tradition geprägt und durch moderne Erkenntnistheorien seine Richtung erhält, lässt eine Zuordnung fremder Gedanken aus einer östlichen Religion nicht so schnell zu. Wir bestimmen unsere christlichen Werte aus einer Religion, die von außen, von einem Gott, bestimmt und getragen wird. An ihm richten wir uns aus und erwarten Nähe, Hilfe und am Ende ewiges Leben.

Das Weltbild des Buddhismus kennt keinen Gott und keine lenkende oder intervenierende Instanz.
Der Mensch, sein Ich, steht im Mittelpunkt und nur er kann für sich eine Methode zur Alltagsbewältigung und eine Richtschnur  für ein besseres Leben finden. Uns wurden verschiedene Wege vorgestellt, die Buddha anbietet, um aus dem menschlichen Leid zum Glück zu kommen.
Nach der beeindruckenden Einführung lernten wir die Gegenstände in der Buddha Halle  kennen, in der täglich Zeremonien und Rezitationen stattfinden. Dieser Raum lässt sich mit einen Gottesdienstraum vergleichen.
Den Abschluss bildeten einfache Meditationsübungen.